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Skradin – Schönheit versteckt in der geschützten Bucht

18 Juni 2010 No Comment

Rund fünfzehn Kilometer vom zentraldalmatinischen Šibenik entfernt liegt Skradin, eine der ältesten Städte Kroatiens. Das reiche kultur-historische Erbe der Stadt ist über zwei Tausend Jahre alt, aber unter dem heutigen Namen wird sie zum ersten Mal im 10. Jahrhundert erwähnt.

Sie liegt am rechten Ufer des Flusses Krka und bis vor kurzem versteckte sie ihre Schönheit in einer natürlichen Bucht. Heute kann ihr Zauber von jedem Reisenden der Autobahn Zagreb-Split bewundert werden, der auf dem schönsten Rastplatz anhält und von der dortigen wunderschönen Brücke einen unvergesslichen Blick genießt. Skradin hat durch die Geschichte viele Eroberer mit ihrer Schönheit angezogen und wurde mehrere Male zerstört. Die alten Liburner, Römer, Goten, Venezianer und Türken haben hier geherrscht.

Die Touristen werden wiederum zunehmend von der natürlichen Schönheit der Umgebung von Skradin angezogen, vor allem des Nationalparks Krka, der sich über 14.000 Hektar am mittleren und unteren Teil des Flusses erstreckt. Es handelt sich um ein wunderschönes Naturphänomen, in dem die Krka sieben zellenkalkhaltige Wasserfälle bildet. Vor allem ragen die überwältigenden Wasserfälle Roški slap und Skradinski buk heraus. Innerhalb des Nationalparks gibt es auch zwei attraktive kulturgeschichtliche Denkmäler: das Franziskanerkloster auf der Insel Visovac und das Kloster Krka.

Visovac ist eine Insel in dem gleichnamigen See im Zentrum der Stelle, wo das grün schimmernde Wasser der Krka die karstige Hochebene aufsperrt und eine harmonische Verbindung der Natur mit dem historischen Erbe hervorbringt. Auf der Insel befinden sich eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert und das Franziskanerkloster, das eine sehr wertvolle Bücher-, Kunst- und Dokumentensammlung beherbergt.
An der Nordgrenze des Nationalparks befinden sich die mittelalterlichen Festungen aus dem 14. Jahrhundert Trošenj und Nečven.

Dank der Schönheit der Krka steuern jedes Jahr zahlreiche Yachten und Segelboote aus der ganzen Welt den Yachthafen in Skradin an. Dieser, einer der am meisten besuchten Yachthäfen der kroatischen Küste, liegt im natürlichen Ambiente und ist hervorragend vom Wind geschützt, weswegen schon die Römer an derselben Stelle ihren Hafen gebaut haben.

Außer der natürlichen Schönheit ist das reiche gastronomische Angebot einer der Gründe für den Besuch in der Region von Skradin. In den wunderschönen Gasthäusern und Tavernen können die Gäste Spezialitäten der Region genießen: den luftgetrockneten Schinken, das unter der Gusseisenglocke gebackene Brot, frische Meeresmuscheln, die kalte Skradiner Aalsuppe mit Polenta aus dem Maismehl, das in den Mühlen am Wasserfall Skradinski buk gemahlen wurde, oder die Skradiner Torte, die traditionell aus Mandeln, Walnüssen und Honig zubereitet wird. Den Touristen steht Unterkunft im Hotel  Skradinski buk , den Pensionen, Apartments und privaten Zimmern zur Verfügung.

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