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	<title>Dalmatien Urlaub - Ferienwohnungen in Dalmatien</title>
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		<title>Die Rekonstruktion der Tourismus- und Ausflugsschiffe wird fortgesetzt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vertreter des Ministeriums für Meer haben vor kurzem Verträge mit 12 Tourismus- und Ausflugsschiffern unterschrieben, an die sie ungefähr 3,3 Millionen Kuna Unterstützung ohne Rückzahlungspflicht auszahlen werden, welche für den Schiffsbau und die Schiffsrekonstruktion verwendet werden sollen. Fast 2,9 Millionen Kuna der Bausubventionen erhalten Inhaber von 10 Unternehmen, wovon 4 aus Krilo Jesenice, zwei aus Suhi Potok, und jeweils eines aus Babino Polje von der Insel Mljet, Biograd, Solin und Virovitica kommen. Etwa 340.000 Kuna werden für die Schiffsrekonstruktion einem Unternehmen aus Povalj und einem touristischen Gewerbe aus Privlaka ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vertreter des Ministeriums für Meer haben vor kurzem Verträge mit 12 Tourismus- und Ausflugsschiffern unterschrieben, an die sie ungefähr 3,3 Millionen Kuna Unterstützung ohne Rückzahlungspflicht auszahlen werden, welche für den Schiffsbau und die Schiffsrekonstruktion verwendet werden sollen. Fast 2,9 Millionen Kuna der Bausubventionen erhalten Inhaber von 10 Unternehmen, wovon 4 aus Krilo Jesenice, zwei aus Suhi Potok, und jeweils eines aus Babino Polje von der Insel Mljet, Biograd, Solin und Virovitica kommen. Etwa 340.000 Kuna werden für die Schiffsrekonstruktion einem Unternehmen aus Povalj und einem touristischen Gewerbe aus Privlaka ausgezahlt. Das Projekt zur Unterstützung der Entwicklung und Erneuerung der touristischen Flotte hat vor fünf Jahren begonnen. In dieser Zeit hat der Staat mit fast 12 Millionen Kuna am Bau von 33 und an der Rekonstruktion von 16 Schiffen teilgenommen. Das Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Seeschifffahrtssicherheit, der Umweltschutz der Adria und die Entwicklung des Tourismus und des kleinen Unternehmertums an der Küste und den Inseln. Die Kroatische touristische Flotte hat 405 gemeldete Schiffe, die sich im Eigentum von 336 privaten Schiffern befinden – kleinen Unternehmern, die 5.000 Reisende aufnehmen können.</p>
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		<title>Ethnologisch ökologische zur Entwicklung des ländlichen Tourismus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Insel Hvar hat man sich zur Förderung des ländlichen Tourismus durch Entwicklung ethnologischökologischer Dörfer entschieden, wobei alle Städte und Gemeinden auf dieser Insel an diesem Projekt teilnehmen. Die Region Split-Dalmatien wird dieses Projekt zur Finanzierung im Rahmen des europäischen IPA-Programms der adriatischen Grenzzusammenarbeit vorschlagen. Am Erneuerungsprogramm der alten verlassenen Steindörfer und an der Integration zu einem einheitlichen touristischen Angebot der ganzen Insel nimmt neben der Stadt Hvar, welche Velo Grablje, Malo Grablje, Brusje und Zoraće, wie auch Stari Grad mit Male Rudine und Jelsa (welche auf dem Gebiet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Insel Hvar hat man sich zur Förderung des ländlichen Tourismus durch Entwicklung ethnologischökologischer Dörfer entschieden, wobei alle Städte und Gemeinden auf dieser Insel an diesem Projekt teilnehmen. Die Region Split-Dalmatien wird dieses Projekt zur Finanzierung im Rahmen des europäischen IPA-Programms der adriatischen Grenzzusammenarbeit vorschlagen. Am Erneuerungsprogramm der alten verlassenen Steindörfer und an der Integration zu einem einheitlichen touristischen Angebot der ganzen Insel nimmt neben der Stadt Hvar, welche Velo Grablje, Malo Grablje, Brusje und Zoraće, wie auch Stari Grad mit Male Rudine und Jelsa (welche auf dem Gebiet von Humac am weitesten fortgeschritten ist) erneuert, auch zum Teil Sućuraj. Es muss daran erinnert werden, dass gerade die Insel Hvar Gastgeber der ersten nationalen Konferenz des ländlichen Tourismus im Jahr 2007 war. Bei dieser Konferenz wurde auf Vorschlag der Region Split-Dalmatien eine Deklaration mit der Klausel zur Erneuerung des ethnologisch-ökologischen Dorfes verabschiedet. Unterschrieben wurde sie von 16 kroatischen Regionen und man erwartet auch die baldige Verabschiedung im kroatischen Parlament.</p>
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		<title>Entstehung des größten Flussschutzgebiets in Europa</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kroatien und Ungarn haben ein Abkommen zur Bildung des grenzüberschreitenden Reservats der Biosphäre Mur-Drau-Donau im Rahmen des UNESCO-Programms „Man and Biosphere“ getroffen. Das Reservat der Biosphäre ist ein ökologisch repräsentatives Gebiet mit drei Hauptaufgaben: Bewahrung der natürlichen Werte, Förderung der nachhaltigen Entwicklung und Förderung der wissenschaftlichen Arbeit, die sich auf die Verbesserung der Lebensqualität und das nachhaltige Nutzen der Naturgüter bezieht. Mit sehr seltenen aber großen Auwäldern, Flussinseln, Kies- und Sandufern und Altgewässern erstreckt sich dieses Schutzgebiet auf 500 km der Flussläufe dreier Flüsse und 630.000 ha einzigartiger Natur-und Kulturlandschaft. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kroatien und Ungarn haben ein Abkommen zur Bildung des grenzüberschreitenden Reservats der Biosphäre Mur-Drau-Donau im Rahmen des UNESCO-Programms „Man and Biosphere“ getroffen. Das Reservat der Biosphäre ist ein ökologisch repräsentatives Gebiet mit drei Hauptaufgaben: Bewahrung der natürlichen Werte, Förderung der nachhaltigen Entwicklung und Förderung der wissenschaftlichen Arbeit, die sich auf die Verbesserung der Lebensqualität und das nachhaltige Nutzen der Naturgüter bezieht. Mit sehr seltenen aber großen Auwäldern, Flussinseln, Kies- und Sandufern und Altgewässern erstreckt sich dieses Schutzgebiet auf 500 km der Flussläufe dreier Flüsse und 630.000 ha einzigartiger Natur-und Kulturlandschaft. Das Reservat ist gleichzeitig das Zuhause der dichtesten Nestpopulation des Seeadlers in Europa sowie anderer bedrohter Arten, wie es z. B. die Seeschwalbe, der schwarze Storch, der Otter oder der Stör sind. Das ist auch ein sehr wichtiges Gebiet für die Erholung und Überwinterung von über 250.000 Sumpfvögeln jedes Jahr. </p>
<p>Nach Schätzung eines WWF-Vertreters ist die biologische Vielfältigkeit der Arten in dieser Region eine der reichsten in Europa. Das Ökosystem dieses Flusses ist sehr wichtig für die soziologische und ökonomische Entwicklung der Region. Es ist die Hauptquelle für Trinkwasser, dient als Schutz vor Überschwemmungen, nachhaltige Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Fischfang. Es hat auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des kontinentalen ökologischen Tourismus und bei der Bewusstseinserweiterung über den Bedarf des Natur- und Umweltschutzes in der ganzen Region. Wegen der Bildung des kroatisch-ungarischen grenzüberschreitenden Reservats der Biosphäre wurde eine bilaterale Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Nominierung gebildet, und es wurde die Nominierungsskizze für das Reservat Mur-Drau-Donau ausgearbeitet. Kroatien soll in dem Sinne den regionalen Park Mur-Drau ernennen, womit eine wirkungsvolle Steuerung der mittleren Zone des zukünftigen Reservats der Biosphäre gebildet wird. Die Ernennung des Reservats der Biosphäre wird für 2010 erwartet und das sollte die Bürger und die zuständigen Behörden zusätzlich antreiben, eine naturund umweltgerechte Entwicklung anzustreben.</p>
<p>Die Frage zum Schutz des Flusses Drau ist im europäischen Rahmen eine bedeutende Initiative, weil das der einzige übriggebliebene natürliche Flusslauf der Drau ist. In anderen Ländern bemüht man sich um das Zurückerlangen des natürlichen Aussehens von Flussbetten und um die Erneuerung der biologischen Vielfältigkeit, während dieses Gebiet in Kroatien noch immer gut erhalten ist. Kroatien hat sich wegen dieser besonderen Naturwerte des Gebiets um den Fluss Drau entschieden, den aktiven Schutz durchzuführen, und zwar durch die Ernennung des Regionalen Parks Mur-Drau, der das Gebiet dieses Ökosystems auf dem kroatischen Territorium umschließen würde. Daneben wurde das Gebiet auch in das Nationale ökologische Netz als potenziales Gebiet der Netze von ökologischer Bedeutung der EU – Natura 2000 – eingeschlossen. Darauf und auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Ungarn an der Herstellung des Reservats der Biosphäre Mur-Drau-Donau anknüpfend würde das ganze Gebiet des Ökosystems der Flüsse zwischen den beiden Staaten umfasst werden, was von sehr großer Bedeutung für den Umweltschutz ist. Die deutsch-ungarische Äußerung zur Bildung des grenzüberschreitenden Reservats könnte die Grundlage für ein internationales Reservat der Biosphäre sein, dem sich auch Österreich, Slowenien und Serbien anschließen würden. Das wäre das erste Reservat dieser Art, das fünf europäische Länder teilen würden, womit auch das größte Flussschutzgebiet in Europa geschaffen wäre. Deswegen haben die Vertreter der kroatischen und ausländischen nichtamtlichen Ökovereine Österreich, Slowenien und Serbien eingeladen, sich dieser Idee des vorgeschlagenen Reservats der Biosphäre anzuschließen, womit sie zusammen mit Kroatien und Ungarn den Schutzprozess dieses grünen Landstrichs im Herzen Europas beenden würden.</p>
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		<title>Perlen des Drautals</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:45:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der 720 km lange Fluss Drau verbindet Länder und Kulturen von den italienischen Alpen in Südtirol, über das österreichische Pustertal und die slowenischen Gebirge bis hin zur mitteleuropäischen Pannonischen Ebene. Durch Kroatien und die südliche Grenze Ungarns entlang, verstärkt durch die Gewässer des Flusses Mur, gesellt sich die Drau der Donau nahe der Stadt Osijek. Auf diesem Weg kommt die Drau auch durch das Gebiet von Donji Miholjac bis Belišće, und diese Tatsache hat die Tourismusverband der Stadt Donji Miholjac veranlasst, ein Projekt unter dem Namen „Perlen des Drautals“ auszuarbeiten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 720 km lange Fluss Drau verbindet Länder und Kulturen von den italienischen Alpen in Südtirol, über das österreichische Pustertal und die slowenischen Gebirge bis hin zur mitteleuropäischen Pannonischen Ebene. Durch Kroatien und die südliche Grenze Ungarns entlang, verstärkt durch die Gewässer des Flusses Mur, gesellt sich die Drau der Donau nahe der Stadt Osijek. Auf diesem Weg kommt die Drau auch durch das Gebiet von Donji Miholjac bis Belišće, und diese Tatsache hat die Tourismusverband der Stadt Donji Miholjac veranlasst, ein Projekt unter dem Namen „Perlen des Drautals“ auszuarbeiten, welches folgende Ziele befolgt: das Näherbringen der Kultur und des touristischen Erbes des Drautals, Schutz des Küstenlands, Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Touristen und die Gesellschaft, Bekanntmachung der Touristen mit der Önologie und Gastronomie, wie auch die Förderung und Präsentation einheimischer, autochthoner Produkte entlang des Drautals. Das ganze Projekt sollte auf dem rechten Drauufer, an der Grenze zu Ungarn stattfinden, also in Donji Miholjac und den Orten Sveti Đurađ, Podgajci Podravski, Rakitovica und Miholjački Poreč. Für die Touristen ist im Rahmen des Programms eine abenteuerlich-touristische Fahrt auf der Drau vorgesehen, wie auch Pfadfinderwochenenden und Zeltlager. In den Familienhaushalten können sie z. B. Brombeerwein und Ziegenkäse probieren oder die Haselnussplantagen besichtigen. Im Rahmen des kulturellsakralen und natürlichen Erbes werden die Besucher die Schlösser Prandau-Mailath, das Denkmal von Franz Josef I., sechs Kirchen, die Parkanlage, die unter Schutz steht und anderes besichtigen.</p>
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		<title>Liburnija – Auf den Wegen der Frankopanen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:16:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liburnija ist eine Gegend mit einer wertvollen Geschichte, welche Kroatien die Schrift, das Gesetzbuch und die Druckereien beschert hat. Einen Teil dieser Geschichte macht die Adelsfamilie Frankopan aus, die jahrhundertelang an der Macht war und tiefe Spuren in der Geschichte von ganz Kroatien hinterlassen hat. Die Spuren ihrer Herrschaft sind heute noch in den Überresten ihrer Festungen, Schlösser, Burgen und anderer Bauwerke sichtbar, von denen aus die Familie regiert hat. Zehn von insgesamt 19 Kastells und Schlössern wurden erneuert und im Rahmen des Projekts „Auf den Wegen der Frankopanen“ eingerichtet. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liburnija ist eine Gegend mit einer wertvollen Geschichte, welche Kroatien die Schrift, das Gesetzbuch und die Druckereien beschert hat. Einen Teil dieser Geschichte macht die Adelsfamilie Frankopan aus, die jahrhundertelang an der Macht war und tiefe Spuren in der Geschichte von ganz Kroatien hinterlassen hat. Die Spuren ihrer Herrschaft sind heute noch in den Überresten ihrer Festungen, Schlösser, Burgen und anderer Bauwerke sichtbar, von denen aus die Familie regiert hat. Zehn von insgesamt 19 Kastells und Schlössern wurden erneuert und im Rahmen des Projekts „Auf den Wegen der Frankopanen“ eingerichtet. Diese werden Touristen, die Interesse an der Geschichte oder aber an den wunderbaren Landschaften ader Küste und im Hinterland des kroatischen Küstenlands haben, zur Besichtigung angeboten. Das Ziel dieses Projekts ist die Erhaltung des reichen Kulturerbes, aber auch das Vorstellen dieses Erbes sowohl in Kroatien als auch im Ausland. Es handelt sich hierbei um das komplexeste Projekt zur Erhaltung des Kulturerbes, das im Jahr 2005 von der Region Primorje-Gorski kotar ins Leben gerufen wurde. </p>
<p>Ein gut erhaltenes Denkmal auf diesem Weg und Zeuge der Vergangenheit ist die Stadt Grobnik und das in Form eines Dreiecks gebaute Kastell, das von einer Mauer umfasst ist, mit Türmen und Halbtürmen befestigt und noch zusätzlich mit einer Festungsmauer verstärkt. Die Stadt Grobnik gehört seit dem 10. Jahrhundert zu Kroatien, wobei sie seit 1225 der Familie Frankopan gehörte, und 1671 ging sie nach einem Abkommen in das Eigentum der Familie Zrinski über, welche mit den Frankopanen verwandt war. In demselben Jahr wurde aber das Kastell nach der Hinrichtung von Petar Zrinski und Fran Krsto Frankopan in Bečko Novo Mesto ausgeraubt.</p>
<p>Die nächste Destination für all diejenigen, welche die Karte „Auf den Wegen der Frankopanen“ befolgen wollen, ist das Kastell in Bakar, das sich auf einem erhobenen Plateau im Nordwesten des Ortes auf dem Fundament einer prähistorischen und römischen Fortifikation befindet. Das heutige Aussehen bekam das Kastell im 18. Jahrhundert nach seiner Renovierung, die aufgrund von zwei Erdbeben nötig war. </p>
<p>Das Kastell Hreljin ist andererseits auf einem außerordentlich günstigen strategischen Punkt gebaut, der über die Kommunikation dominierte, welche das Innere Kroatiens über Gorski kotar mit dem Meer und Bakarac verbindet. Die wunderschöne Aussicht von diesem Standort aus gibt klar zu verstehen, warum dieses Kastell in den Zeiten der osmanischen Angriffe Richtung Istrien und Slowenien eine bedeutende Hürde für die türkischen Truppen war. Das Gemäuer des 1790 verlassenen Kastells ist schlecht erhalten. </p>
<p>Kraljevica bietet Gästen, die sich nach historischen Bauwerken sehnen, das Schloss Frankopan in Nova Kraljevica und Stari grad (alte Stadt) der Familie, ein Gebäudekomplex genannt Donji kaštel und Gornji kaštel (das untere und das obere Kastell). Petar Zrinski hat Mitte des 17. Jahrhunderts mit dem Bau des Schlosses angefangen. Dieses sollte als Hof seiner Familie bzw. seiner Frau Katarina Frankopan dienen, deren Familie einst dieses Gebiet besaß, weswegen es ja auch heute noch Frankopanski heißt. Bis zur Hinrichtung von Zrinski und Frankopan hatte das Schloss den Status einer Residenz, und später diente es als Krankenhaus, Kaserne und Kloster. Es wurde als eine Burg der Spätrenaissance mit zahlreichen Details des Barocks gebaut. </p>
<p>Stari grad in Drvenik ist eine beeindruckende Festung, die noch im Mittelalter zur Verteidigung und Kontrolle der Verkehrsrichtung durch Vinodol errichtet wurde. Die Festung hat ein rechteckiges Fundament mit runden Türmen an den Ecken, einem Halbturm und dem romanische n Verteidigungsturm, der auch den ältesten Teil der Festung darstellt. Das endgültige Aussehen bekam dieses Kastell im 15. Jahrhundert, und Mitte des 18. Jahrhunderts ziehen die Einwohner, die um das Kastell herum wohnen, hinunter in das Tal und gründen um die zu dem Zeitpunkt gebaute Straße Bakar–Novi Vinodolski die heutige Siedlung. </p>
<p>In der Nähe von Drvenik befindet sich auch Grižane, wo man die Überreste einer Burgruine finden kann, die sich direkt über dem Ort Grižane befindet; auf einer Steinklippe unter den Felsen. Heute ist sehr wenig von diesem Kastell, das im Mittelalter zur Verteidigung der Verkehrsrichtung gebaut wurde, übriggeblieben – lediglich ein Teil der Mauer mit den Resten von drei runden Türmen. </p>
<p>In einer bedeutend besseren Verfassung befindet sich die Burg Frankopanska in Bribir, der einzige Rest des einstigen Kastells dieses Städtchens. Ursprünglich bestand das Kastell aus doppelten Mauern, einem schmalen Hof, eines Wohn- und Verwaltungsgebäudes, wie auch zweier Türme. Ende des 19. Jahrhunderts jedoch wurde das Kastell zerstört, mit dem Ziel an dieser Stelle ein Schul- und Rathausgebäude zu bauen, so dass heute nur ein rechteckiger Turm und ein Teil der Mauer im nördlichen und westlichen Teil des einstigen Kastells erhalten geblieben sind.</p>
<p>Die Geschichte der 10 Festungen der Familie Frankopan endet in Novi Vinodolski und Ledenice, wo sich über dem Meer und dem Vinodol-Tal Überreste einer früheren Festung befinden. Bis zu den Überresten der Festung, von denen am besten die romanischgothische Kirche des Hl. Stephans erhalten geblieben ist, kommt man auf einen schmalen Wanderpfad, der die Besichtigung der ganzen Festung sowohl von innen als auch von außen ermöglicht. Im Zentrum der Altstadt von Novi Vinodolski hebt sich die Burg Kvadrac hervor, ein Teil der einst mächtigen Festung, um welche sich die Stadt Novi Vinodolski gebildet hat. Heute ist von der ursprünglichen Architektur nur die Burg Kvadrac erhalten geblieben, welche Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Umgestaltungen erlebte. Das einstige Kastell aus Novi Vinodolski war einer der stärksten und längsten Stützpunkte der Familie Frankopan. Darin wurde 1288 das Gesetz von Vinodol erstellt und verabschiedet. Das ist der bedeutendste rechtliche Text über das mittelalterliche Leben auf dem Vinodol-Eigentum der Familie Frankopan, das in kroatischer Sprache und in glagolitischer Schrift verfasst wurde. Der Inhalt des Gesetzes ist eine der besten und fortgeschrittensten rechtlichen Akten in Feudaleuropa, die sich besonders durch den Schutz der Bauern und der Frauen kennzeichnet.</p>
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		<title>Die Weinstraße der Weinberge von Daruvar</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:45:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gute Weinkenner wissen, dass die Gegend um Daruvar für ihre vortrefflichen Weinrebesorten und die guten Weine bekannt ist. Die Weinrebezüchtung hat hier eine hundertjährige Tradition und damit auch eine reichhaltige Vergangenheit, weil die zahmen Bergabhänge von Papuk ideale Bedingungen für den Weinanbau bieten. Das wussten auch die Gründer von Daruvar – Iassen, welche schon die Schriftsteller der Antike als gute Winzer erwähnten. Die Römer nutzten nicht nur die thermalen Quellen sondern genossen auch die Weinsorten, wovon auch ein aus dem Jahr 1789 stammender Weinbecher aus Glas zeugt – Kaiserbecher, der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Weinkenner wissen, dass die Gegend um Daruvar für ihre vortrefflichen Weinrebesorten und die guten Weine bekannt ist. Die Weinrebezüchtung hat hier eine hundertjährige Tradition und damit auch eine reichhaltige Vergangenheit, weil die zahmen Bergabhänge von Papuk ideale Bedingungen für den Weinanbau bieten. Das wussten auch die Gründer von Daruvar – Iassen, welche schon die Schriftsteller der Antike als gute Winzer erwähnten. Die Römer nutzten nicht nur die thermalen Quellen sondern genossen auch die Weinsorten, wovon auch ein aus dem Jahr 1789 stammender Weinbecher aus Glas zeugt – Kaiserbecher, der bekannte „Vas diatrtum Daruvarense“.</p>
<p>Im Mittelalter pflegten zwei Benediktiner Abteien die Weinrebezucht und die Ankunft der Türken bedeutete das Verbot der Herstellung und Konsumierung des Weins. Ihr Weggang und das Kommen der Grafenfamilie Janković in die Gegend von Daruvar führte zur Erneuerung der Weinrebezüchtigung und der Weinanbau blühte nun auf. Es ist interessant, dass in den jahrhundertealten Eichenfässern der Grafenfamilie der Wein 1990 zum letzten Mal fermentierte und der Grafenweinkeller im Stadtzentrum wurde 1995 renoviert und zu einer repräsentativen Vinothek umgestaltet, in der man ausgesuchte Weine probieren kann. In diesem historischen Raum werden erstklassige Weine aufbewahrt – Riesling, Rheinriesling, Sauvignon, Chardonnay – und diese kann jeder Weinliebhaber in der repräsentativen Propierstube kosten.</p>
<p>Die Weinstraße erstreckt sich entlang der langen Weingegendstrecke mit eingerichteten Winzerhäuschen, in denen man Wein probieren und alles über seine Herstellung erfahren kann. Die Straße ist fast 12 km lang und ihre Besonderheit ist, dass sie beinahe im Stadtzentrum anfängt. Sie führt durch Weinberge und Wälder und führt zur Bergspitze Petrov vrh, welche sich auf 615 m Höhe befindet und wo auch die Weinstraße endet. An der Spitze befindet sich eine Schutzhütte und eine Skipiste mit Skilift.</p>
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		<title>Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten der Karstgewässer als interessantes touristisches Angebot</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:23:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Kroatische Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten der Karstgewässer, das sich an der Quelle des Flusses Kostelka in Ličko Lešće befindet, wurde gegründet, um wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen und um autochthone Arten zu züchten. Schon weniger als ein Jahr danach wurde es aber auch von Touristen und Reisebüros als eine interessante Destination entdeckt. Die Vertreter der Stadt Otočac und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) haben vor kurzem ein Abkommen unterschrieben, das die gemeinsame Finanzierung des Ausbaus hervorsieht. Damit soll für das Zentrum ein adäquater Raum für Präsentationen geschaffen werden, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kroatische Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten der Karstgewässer, das sich an der Quelle des Flusses Kostelka in Ličko Lešće befindet, wurde gegründet, um wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen und um autochthone Arten zu züchten. Schon weniger als ein Jahr danach wurde es aber auch von Touristen und Reisebüros als eine interessante Destination entdeckt. Die Vertreter der Stadt Otočac und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) haben vor kurzem ein Abkommen unterschrieben, das die gemeinsame Finanzierung des Ausbaus hervorsieht. Damit soll für das Zentrum ein adäquater Raum für Präsentationen geschaffen werden, damit man den immer häufigeren Gästen so gut und so attraktiv es nur geht die Geschichte von den autochthonen Fisch- und Krebsarten der Karstgewässer vorstellen kann. Dabei geht es besonders um den Fluss Gacka. Die lokalen Behörden sehen dieses Projekt als ersten Schritt zur Schaffung einer gänzlichen Geschichte über die Wichtigkeit des Wasserschutzes. Im Endeffekt sollte daraus ein Zentrum für Gewässer im Gebiet des verlassenen Wasserkraftwerks in Švica hervorgehen. Man ist davon überzeugt, dass dieses Zentrum zeigen wird, dass der Tourismus und der Schutz der Bio-Vilefältigkeit Hand in Hand gehen können und dass dadurch bewiesen wird, dass es möglich ist, die Natur zu schützen und von ihr zu leben.</p>
<p> Das Kroatische Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten der Karstgewässer, dessen Bau von der EU als eines der ersten Projekte im Rahmen des PHARE 2005-Programms finanziert wurde, eröffnete man offiziell im November letzten Jahres und die Begründer sind die Stadt Otočac, die Kroatische Wirtschaftskammer, das Institut Ruđer Bošković und Gacka d.o.o. Von der Schönheit des Flusses Gacka konnten sich kürzlich auch zwei amerikanische Journalisten, Ashley Colburn und John Needden, überzeugen, die auf diesem Fluss die authentischen Szenen für zwei Folgen der Fernsehsendungen „Vicarious Escapes“ und „Wow Croatia“ gedreht haben.</p>
<p> Die UNDP fördert finanziell auch das Projekt „Jeder Tropfen ist wichtig – Fluss Gacka“ in dessen Rahmen kürzlich eine Mappe mit zwei neuen Fahrradkarten gedruckt wurde. Die Mappe heißt „Weg des Wassers und des Karstgebiets – Entdecken Sie mit dem Fahrrad Gacka und Velebit“, da sie eine Karte des Fahrradwegs entlang des Flusses Gacka und des Velebit-Bergfußes beinhaltet. Es handelt sich um eine redesignierte Karte des Pfades Barkanova staza, der fast 43 km lang ist und den Flusslauf von Gacka von Otočec bis hin zur Quelle und zurück begleitet und um die Karte des neuen Pfades, genannt „Staza tri jezera“ (Pfad der drei Seen).</p>
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		<title>Lehrpfad des Bergs Bilogora bei Virovitica</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der meistbesuchten Ausflugsdestinationen der Stadt Virovitica ist der Lehrpfad auf dem Berg Bilogora. Der Pfad ist vier Kilometer lang, hat die Form eines Herzens und verläuft fast gänzlich durch einen Eichen- und Lindenwald. Ein langsamer Spaziergang mit Pausen würde etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen. Den Pfad entlang befinden sich Informationstafeln, auf denen sich Fakten zur Geschichte der Gegend um Bilogora binden, aber es sind auch die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten beschrieben, an denen man vorbeikommt. Dabei handelt es sich vorwiegend um den Waldkomplex der Traubeneiche und um einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der meistbesuchten Ausflugsdestinationen der Stadt Virovitica ist der Lehrpfad auf dem Berg Bilogora. Der Pfad ist vier Kilometer lang, hat die Form eines Herzens und verläuft fast gänzlich durch einen Eichen- und Lindenwald. Ein langsamer Spaziergang mit Pausen würde etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen. Den Pfad entlang befinden sich Informationstafeln, auf denen sich Fakten zur Geschichte der Gegend um Bilogora binden, aber es sind auch die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten beschrieben, an denen man vorbeikommt. Dabei handelt es sich vorwiegend um den Waldkomplex der Traubeneiche und um einen der schönsten Waldkomplexe der silbernen Linde in Europa, wie auch die geschützten Arten z. B. Otter, schwarzer Storch. Gekennzeichnet und beschrieben sind auch die Quelle, aus der auch Baron Trenk getrunken hat und die Stelle, an der das Grab eines römischen Soldaten aus der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts gefunden wurde…Auf dem Berg Bilogora von Virovitica gibt es etwa zwanzig Quellen mit sehr hoher Wasserqualität und der Lehrpfad geht nahe an einer solchen Quelle vorbei, aus der täglich mehr als 10.000 l Wasser herausfließen. Der Pfad wurde vor vier Jahren am Welttag des Umweltschutzes eröffnet und bisher haben ihn zehntausende von Touristen, Pfadfindern, Schülern, Pilzsammlern und Wanderern aus Kroatien und dem Ausland besucht. Entlang dieses Pfads befinden sich auch etwa 12 km markierter Wander- und Spazierpfade.</p>
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		<title>Jahrbuch von Baranja</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Das „Jahrbuch von Baranja“ ist eine neue Publikation, mit der die dortige lokale Gemeinde alle touristischen Möglichkeiten und Potenziale von Baranja zeigen will. Mit den zahlreichen Fotos, Karten und dem Veranstaltungskalender, der alle wichtigeren Manifestationen aufzeigt, wird diese Publikation vor allem zu Werbezwecken verwendet. Das Buch ist in vier Teile eingeteilt. Der erste Teil trägt den Titel „Meine Baranja“ und bietet einen Einblick in die Geschichte dieses Gebiets, den heutigen Stand und die Organisation mit Adressen und Telefonnummern aller wichtigen Institutionen, wie auch die Pläne für die Zukunft und die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Das „Jahrbuch von Baranja“ ist eine neue Publikation, mit der die dortige lokale Gemeinde alle touristischen Möglichkeiten und Potenziale von Baranja zeigen will. Mit den zahlreichen Fotos, Karten und dem Veranstaltungskalender, der alle wichtigeren Manifestationen aufzeigt, wird diese Publikation vor allem zu Werbezwecken verwendet. Das Buch ist in vier Teile eingeteilt. Der erste Teil trägt den Titel „Meine Baranja“ und bietet einen Einblick in die Geschichte dieses Gebiets, den heutigen Stand und die Organisation mit Adressen und Telefonnummern aller wichtigen Institutionen, wie auch die Pläne für die Zukunft und die Entwicklungsrichtungen. Der zweite Teil heißt „Kalender von Baranja“ und beinhaltet für alle Gemeinden und Beli Manastir neben den angeführten Kontakten der Organisatoren auch eine Übersicht wichtigerer kultureller Veranstaltungen und touristischer Events, Kirchweihen und ähnlicher Versammlungen für das bevorstehende Jahr 2010. „Allwisser von Baranja“ ist der dritte Teil der Publikation und es handelt sich eigentlich um ein Wörterbuch traditioneller Begriffe aus dem Gebiet der Baranja. Diese Begriffe beziehen sich auf Volkstrachten, Werkzeug, Zubehör, Ausstattung und Möbel. Der vierte Teil des Buchs „Baranja im Teller“ bietet eine Speisekarte mit Gerichten dieser Gegend, alten Rezepten und der Beschreibung von Essgewohnheiten der Menschen. Die einmaligen traditionellen Geschmacksrichtungen und Düfte sind mit den kulinarischen Besonderheiten dieses seit jeher multinationalen Raums und ihren Verschiedenheiten verbunden. Als solche waren sie stets sowohl für zufällige Besucher als auch für Gäste, die geplant kommen, anziehend. Einige tausend Exemplare des „Jahrbuchs der Baranja“ werden Ende November zu erwerben sein.</p>
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		<title>Martinstag</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 14:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem katholischen Kalender wird am 11. November der Festtag des Hl. Martin gefeiert. In Kroatien, besonders im nordwestlichen Teil des Landes feiert man den Martinstag als Weinfesttag, bzw. als Tag der Heranreifung des Mosts. Dies wird als Anlass für viele Festlichkeiten genommen, im dessen Rahmen die Winzer und ihre Freunde ihre Dankbarkeit für die gute Ernte und den jungen Wein dem Hl. Martin gegenüber zeigen. Und wer ist der Hl. Martin und warum verbindet man ihn mit der „Taufe des Mosts“? Die Gestalt dieses Heiligen, der durch die Jahrhunderte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem katholischen Kalender wird am 11. November der Festtag des Hl. Martin gefeiert. In Kroatien, besonders im nordwestlichen Teil des Landes feiert man den Martinstag als Weinfesttag, bzw. als Tag der Heranreifung des Mosts. Dies wird als Anlass für viele Festlichkeiten genommen, im dessen Rahmen die Winzer und ihre Freunde ihre Dankbarkeit für die gute Ernte und den jungen Wein dem Hl. Martin gegenüber zeigen. Und wer ist der Hl. Martin und warum verbindet man ihn mit der „Taufe des Mosts“? Die Gestalt dieses Heiligen, der durch die Jahrhunderte auf den Bildern als Asket gezeigt wurde, steht im Gegensatz zum frohen Volksfest zu Ehren des jungen Weins. Die Martinsfestlichkeiten stammen aus der vorchristlichen Zeit und kennzeichnen den Zeitraum, als Arbeiten außerhalb des Hauses bzw. auf dem Feld erledigt wurden und die Vorbereitungen für den Winter begonnen haben. In den Weinbaugebieten wird dann das Ende der Arbeiten im Weinberg gefeiert, und es ist ein Zusammentreffen verschiedener Umstände, dass gerade um den Martinstag der Most die Alkoholgärung beendet und zum jungen Wein wird. Es wird auch angenommen, dass der Festtag des Hl. Martins mit dieser Festlichkeit verbunden wird, weil diese die letzte in der Reihe der Festlichkeiten durch das ganze Jahr ist, die mit den Arbeiten im Weinberg verbunden sind. Im Rahmen der Arbeiten im Weinberg werden vier Heilige geehrt – der Heilige Georg (im April), wenn die Weinberge zum ersten Mal gejätet werden, dann der Hl. Johannes (im Juni), wenn auf der Weinrebe die Trauben keimen, dann der Hl. Michael (im September), wenn die Trauben geerntet werden und der Most vorbereitet wird und am Ende der Hl. Martin, wenn dieser Most heranreift und zu jungem Wein wird. </p>
<p>Die Geschichte besagt, dass der Hl. Martin in Pannonien im 4. Jahrhundert zu Zeiten des Kaisers Konstantin des Großen geboren wurde. Schon als Kind trat er zum Christentum über und lief von zu Hause weg, in ein Kloster. Sein Vater war Armeetribun und auf sein Verlangen hin trat Martin zu den kaiserlichen Reitertruppen und blieb im Amt im damaligen Frankreich.</p>
<p>Der Geschichte nach hat Martin an einem Wintertag in Amiens einen durchgefrorenen Bettler gesehen, der alte zerrissene Kleidern trug. Martin zog seinen Mantel aus, schnitt ihn in zwei Teile und gab die eine Hälfte dem Bettler. In dieser Nacht suchte ihn im Traum Jesus auf und sagte – „das, was du für den Bettler getan hast, hast du für mich getan“. Martin verließ daraufhin die Armee und widmete sich dem Mönchtum. Im 4. Jahrhundert verbreitete er das Christentum in Pannonien, Dalmatien, Italien und Gallien und 372 wurde er Bischof von Tours. Er ist der erste offiziell Heiliggesprochene, der keinen Märtyrertod gestorben ist. Der Kult des heiligen Martin hat sich im Mittelalter aus Frankreich nach Mitteleuropa ausgebreitet und kam so auch nach Kroatien, wo viele Kirchen nach ihm benannt wurden. Der Martinstag wird besonders „fleißig und fröhlich“ in der Region Zagreb gefeiert, wo sich die Stadt Dugo Selo, deren Patron der Hl. Martin ist, mit der Tradition und dem Reichtum des Programms hervorhebt. Dann kommen die Städte Samobor, wo gleichzeitig die Kastanienfestlichkeit abgehalten wird, Sveti Ivan Zelina und Velika Gorica, wo gleichzeitig das traditionelle gastronomische Festival 8. Gastro von Turopolje und die 10. Ausstellung der Apfeltage abgehalten wird. Zu erwähnen ist noch Jastrebarsko, wo der Martinstag auf dem Hauptplatz mit einem reichen Programm gefeiert wird, wie auch auf den Familienwirtschaften der Weinstraße Plešivica. In der Region Koprivnica-Križevci wird der Most in Križevci und Kalnik, in der Region Međimurje auf der Weinstraße Štrigova getauft. Der junge Wein wird auch in zahlreichen anderen Orten und Städten nordwestlichen Kroatiens getauft, aber diese Tradition wird auch in anderen Regionen gefeiert, z. B. in Istrien und zwar in den Orten Tar, Vrsar, Momjan und Sv. Martin!</p>
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